jahnna Sternchen A, Tuschejahnnajahnna Strichmännchen AC, TuscheChristoph Steinbach

meine Lehrerin, meine Lehrer

Jesus Jeschua Christus

All die Jahre warst du für mich nur eine Geschichte, die mich stets umfremdete, wenn ich jemanden von dir sprechen hörte. Bis zu dem Herbsttag, als ich 27 war, an dem du in mein Leben tratest: Eine Kommilitonin, mit der ich meine Dipomarbeit schrieb, war von WYDA begeistert und wir machten diese Übungen der Druiden im Park. Aus heiterem Himmel wurde mir klar, dass es dich wirklich auf der Erde gegeben hat! Dass du ein Mensch aus Fleisch und Blut warst, wie jeder andere Mensch auch! Dass es immer schon Menschen mit hohen heilerischen Fähigkeiten gegeben hat und du auch einer von ihnen warst. Seit diesem Tag lebe ich in Liebe zu dir, Jeschua, den wir dich ‹Jesus› Christus nennen, obgleich dein wahrer aramäischer Name viel schöner klingt. Du hast diese weisen Worte gesagt, die das Herz der Menschen unserer Kultur und auch vieler anderer bis heute berühren, hast diesen schrecklichen Gang wohlwissend auf dich genommen, um uns von der Angst vor dem physischen Tod zu befreien und hast uns Mitgefühl, Sanftmut, Reinheit, Toleranz, Vertrauen und Wirksamkeit als Tugend gelehrt. Noch mit dem Kreuz auf dem Rücken hast du gelächelt und zeigst mir Tag für Tag, wie es geht, mich nicht von Umständen umfangen zu lassen. Du berührt mein Herz wie kein anderes Wesen der geistigen Welt. DANKE für den Weg, den du gegangen bist, um ihn uns aufzuzeigen. Dass du die Dimensionen der Erde bis heute nicht verlassen hast, um für jeden von uns hier und heute da zu sein. Ich gehe in Liebe mit dir…

Buddha Statue shutterstock.com

Seit Mitte zwanzig bin ich von dir fasziniert, den Geschichten um dich, den Weisheiten, die dir in den Mund gelegt werden, deiner bis heute ehrenhaften Religion, deiner eigenen Geschichte des Auf- und Ausbruchs, der menschlichen Größe der heute aus deiner Religion erwachsenen Führer und vor allen von einem: deiner inneren Welt. Unumstößlich, uneinnehmbar, unendlich weit, voller Liebe und Weisheit. Lange warst du mir, mit deinen stets geschlossenen Augen, unnahbar. Bis die beste Freundin meiner ersten Frau, eine Buddhistin, uns in ihr Zentrum in Berlin einführte. In vielen Meditationen bin ich dir und deinem Wesen näher gekommen, doch die Unerreichbarkeit deiner Welt blieb zwischen uns bestehen. Bis zu dem Tag, als ich 31 war und wir zu Lama Ole Nydal gingen, der Berlin einen Besuch abstattete. Wir standen in Schlange vor ihm, er schnitt mir einige Haare ab, schaute mir so lange in die Augen, dass die Freundin neidisch wurde, und gab mir den wundervollsten Namen der Welt. Seit diesem Tag bist du nicht nur in meinem Geist, sondern auch in meinem Herzen… Du bist mit Jeschua mein innerer Halt, denn du hast uns Menschen den inneren Raum offenbart, der uns alle trägt und der in jedem von uns ist. DANKE Siddhartha Gautama für deine Entschlossenheit und die Entbehrungen, die du auf dich genommen hast, um dir und uns die innere Welt zu eröffnen…

Ramana Maharshi, Foto

Auf merkwürdige, unbewusste Weise gelangte im Alter von 35 Jahren ein Foto zu mir, das, so glaube ich mich zu erinnern, in einem geliehenen Buch lag, das ich behalten durfte und fortan mein täglicher Begleiter auf meinem Schreibtisch und persönlichen Altar wurde, ohne dass ich mir a c h t  Jahre lang einen Gedanken darüber gemacht habe, wer du bist! Vom ersten Anblick an bist du mir neben Jeschua und Buddha der wundervollste Mensch der Erde, niemals fremd, und so, als hätte ich dich schon immer gekannt. Tag für Tag habe ich mit dir wie mit einem nahe vertrauten Menschen gelebt. Mit 43 erblickte ich dich zum ersten Mal bewusst auch außerhalb meines Zimmers auf dem Büchertisch eines Satsang-Lehrers und erfuhr so deinen Namen: Venkataraman Iyer, der du von deinen Anhängern Ramana Maharshi genannt wurdest. In der Wärme deines Blickes und mit deinem geklärten Wesen erinnerst du mich jeden Moment daran, dass ein Leben in Güte und Mitgefühl möglich ist, ohne dass es etwas hierzu im Außen braucht. Du hast gegen alle Widerstände im inneren Raum verweilt, der hinter unseren Strukturen liegt und die Liebe und der Frieden selbst ist. Im Augenblick deines Todes zeigte sich für viele in Tiruvannamalai sichtbar ein sternschnuppen- oder meteorartiges Gebilde am Horizont, das langsam in Richtung deines geliebten Berges Arunachala zog und hinter dem Gipfel verschwand. Ich habe geweint, als ich erfahren habe, dass sie dich senkrecht sitzend ins Grab eingelassen haben. Sie wollten dich nicht gehen lassen… DANKE, Ramana Maharshi, für deine Lehren und für den Weg, zu fragen, wer ich bin, um mich im Lauschen auf die Antwort selbst zu erfahren.

Maria, heiligenbilder.de

Meine Gefährtin hat mich am Wallfahrtsort ‹Maria im Stein› mit dir bekannt gemacht. Du hast, für mich ein Wunder, spontan meine Fragen im Geist beantwortet. Deine Worte haben mich so sehr geklärt und ergriffen, dass ich mit ihnen in der Folgezeit durch Tiefen meines Daseins gelangen konnte. Einige Jahre später kehrte ich bei einem Spaziergang in die Kirche Birnau ein und erblickte im Verkaufsraum eine kleine hölzerne Statur von dir, die mich tief berührte, und die mich seitdem Tag für Tag an dich erinnert. Seitdem bist du, Gottmutter, mir immer näher geworden, die nährende Weiblichkeit des Daseins, und ich habe erkannt, dass der Weg zum Leben selbst, das weder männlich noch weiblich ist, zuerst über dich führt. So wie ein Kind zu Beginn der Mutter näher ist. Und ich sah, dass du in unserer alltäglichen Sicht, die vom ER-Denken geprägt ist, von den meisten Männern kaum Hinwendung erfährst. In Liebe bin ich jeden Tag mit dir, Maria, die du dich uns Menschen in zweierlei Gestalt gezeigt hast: als Mutter Jeschuas, die ihren Sohn bis durch den Tod begleitet hat, und zugleich als eine Frau an seiner Seite. Mit 47 stand ich, auf meine Gefährtin wartend, in einem Teeladen, schlug ein Buch über die Namenstage Heiliger auf und las mit Erstaunen, dass ich mir als Geburtstag deinen Namenstag ausgesucht habe! DANKE, Maria, Gottmutter, dass du für uns sorgst und für die Zärtlichkeit und Fürsorge, die du in die Tiefe unseres Wesens legst…

Wenn ich strauchele, zeigt ihr mir, jeder auf seine Weise, dass Verwirklichung im Lebens möglich ist, und lasst mich ahnen, wie ihr an meiner Stelle gewesen wärt. Keiner von euch hat das Gewahrsein je wieder hergegeben… Danke für euer Licht und eure Führung!

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